Essaouira - Reiten, Tanzen, Lagerfeuer ... YES , but not all inclusive
Essaouira - Reiten, Tanzen, Lagerfeuer ... YES , but not all inclusive

NACHHALTIGER TOURISMUS versa  BEZNESS in Essaouira / Marokko

Bezness = business mit vorgetäuschter Liebe / geheuchelte Liebesbeziehung für Geld- / Geschenke

 

Obwohl die Masche allgemein bekannt ist, gelingt der Heiratsschwindel auch in Essaouira / Marokko weiterhin in jeder Altersgruppe - insbesondere bei weniger attraktiven europäischen Frauen, die ihr vermeintliches Glück kaum fassen können und um jeden Preis festhalten und auskosten wollen.

Die Folgen für die mit falschen Gefühlen betrogenen Urlauber|innen reichen von fatal bis nachhaltig existentiell, je nach Psyche ähneln sie auch emotionalem Mißbrauch. Die Geschichten, mit denen ihnen Geld, Vermögen oder Erbschaft für "ein bißchen 1001 Nacht" abgeknüpft werden, sind zum Kopfschütteln.

 

Auch ob solcher sich jährlich wiederholenden Geschichten nachfolgend etwas ausführlicher einige Fakten aus Essaouira und der nahen Umgebung zur Information. Sie lassen sich auf andere Urlaubsorte und -länder übertragen. Mit dem Wissen sind Bezness Kontakte schnell zu erkennen.

 

Die Lektüre wird einsamen Herzen oder "nur Fun" suchenden "All-inclusive-Urlaubern|innen" vor Anreise empfohlen, insbesondere aus den Euro starken Ländern Schweiz, Deutschland und Österreich.

 

Spaß, intensive Erholung, seelische und kulturelle Bereicherung werden Sie in Marokko dennoch finden; mit nachhaltigem Tourismus wird dies für beide Seiten - für Einheimische wie Touristen - langfristig jedoch bereichernder.

ZUR INFORMATION

Die örtlichen in der Tourismusbranche tätigen Bezness Charmeure verdienen sich das für eine Beziehung wie auch für die Heirat einer jungen Marokkanerin nötige Vermögen (Geld, Kleidung, Pferde, Auto, Appartment, Grundstücks- / Hausanteile) über die Geschenke ihrer wiederholt - mal zeitgleich, mal aneinandergereiht - anreisenden europäischen "copines", "fiancière" (Verlobte = financière principale) und ggf. "épouse" (temporäre Ehefrau).

Wöchentlich akquirieren sie darüber hinaus gezielt eine neue 1001 Nacht Kundin, die sie in kurzer Zeit verliebt zu machen und emotional festzuhaken wissen. Ist die kürzlich angereiste "copine" wesentlich älter als sie selbst, so ist die neu akquirierte zur Inspiration jung, hübsch und gerne langhaarig.

  

Manche der bezness lover kommen so in wenigen Jahren zum erhofften Vermögen.

Manchen hingegen fällt das Sparen schwer, da sie die Geldgeschenke zu wöchentlichen Alkoholabstürzen nutzen, um Abstand von der gerade abgereisten, Ablenkung vor der am Abend wartenden und seelische Neutralisierung vor der in den Folgetagen anreisenden "copine" zu erlangen. Danach: same procedure as last week, same procedure as every week. Ohne Alkohol ertragen sie irgendwann nicht mehr, was sie tun. Dennoch sind die Bezness lover ganzjährig keine Nacht allein. Tags finden sie Zeit für einheimische Beziehungen, die sie sich Dank der Geschenke ihrer beglückten Touristen/innen leisten (!) können. Bienvenue au Maroc!
 

Sehr wohl könnten sie auf seriöse Weise ihren Unterhalt mit geregelten Jobs verdienen und Visa für ersehnte Auslandsaufenthalte erhalten - wie andere Familienmitglieder und Einheimische des Ortes auch.

 

Der lukrative Verdienst, l'argent dur, als toy boy ist aber derart leicht verdient, daß das Geschäftsmodell erst aufgegeben wird, wenn die Einnahmen durch eine "europäische Ehe" deutlich höher sind. Die große Sehnsucht der Touristinnen wiederum 1001 Sterne zu pflücken läßt selbige in Scharen Warnsignale übersehen. Leichtes Spiel für die jungen Männer, die ein ganzes Organisationsteam an Informanten wöchentlich mit Bakschisch (weitergereichten Geschenken) und Fotos der örtlich in Essaouira / Diabat / im Golf Area weilenden Liebeskunden|innen versorgen, damit ihr System funktioniert. Hinzukommen Bars, Hotels, Appartment-Vermieter und Taxifahrer, die von diesem Bezness Gewerbe z.T. um ein Vielfaches (i.Vgl. zu Habibi), profitieren.

 

Würden die nach Marokko reisenden all inclusive Urlauber|innen Habibi wachsam prüfen, konsequent kein Geld schenken und unangemeldet anreisen, käme das bezness System schnell durcheinander! Ihre in 1001 Farben schillernde Seifenblase würde jedoch platzen.

 

Der angepeilte Idealfall des bezness lovers ist die maximale finanzielle Ausnutzung der geangelten Touristen|innen, die schnelle Heirat zwecks monatlicher Geld Transfers nach Marokko, Visum nach Europa (Reisen sind sehr begehrt), europäischem Paß (gerne CH, D), Sozialversicherungen und zeitnaher lukrativer Scheidung. Dann folgt die avisierte Heirat der jungen Marokkanerin nebst Familiengründung bevor Habibi dreißig wird und der Lack ab ist.

 

 

 

ZUM VERGLEICH

Ein attraktiver Marokkaner aus integerem Elternhaus hat i.d.R. kein Interesse an einer Europäerin und wird sie nicht ansprechen. Spricht sie ihn an, wird er ihr höflich antwortend weiterhelfen. Keine persönlichen Fragen, keine weiteren Kontakte, keine Telefonnummer. Er bleibt unnahbar. Und genießt seinesgleichen.

ERKENNUNGSMERKMALE BEZNESS  VORORT

Junge Männer kontaktieren Touristen|innen versiert, charmant, oft mit langen Blicken und fragen schnell nach Herkunftsland / Nationalität, Übernachtungsort, verbleibender Zeit bis zur Abreise - und Mobilnummer. Dann folgen die Fragen nach Reisebegleitung, Beruf und Wohnstatus im Heimatland. Damit schätzen sie Opfer und Chancen ein.

 

Je länger sie im Gewerbe tätig sind, um so europäischer und modischer sind sie gekleidet, ausgestattet und gepflegt. Je nach Kunde und Nationalität verändern sie für die Dates Typ und Outfit, auch mehrmals am Tag. Das schützt sie, erkannt zu werden.

 

Nachprüfbar arbeiten sie nur stundenweise in ihren offiziellen Jobs (meist mehrere)! In der übrigen Zeit pflegen sie systematisch ihre Liebeskontakte oder akquirieren neue (vor Ort  und via Internet, z.B. über die social media Kontakte ihrer Kunden|innen). Nebenbei machen sie Führerschein, ihre Zähne (alles neu), legen sich ein Bankkonto zu (Geld Transfers nach Marokko) und verreisen als gemietete Begleiter innerhalb Marokkos (mit Publicity wirksamen Beweispics aus hübschen Hotelanlagen, um ihren Marktwert zu steigern). Ihre social media accounts sind über mehrdeutige Codeworte zu finden, wie "good vibes", perfectliker .com, Vorname+Cavalier  u.ä.m. und zeigen Fotos (best of pics gefertigt von verliebten Kunden|innen) mit viel Haut und feeling.

 

Nehmen sie Anrufe nicht an, so versichern sie ihrer Begleitung, dass es "nur Maman" sei, das Synonym für eine|n der anderen ausländischen Liebeskunden|innen. Ein professioneller Habibi reagiert aber am gleichen Tag und arbeitet seine Nachrichten ab.

 

Bezness lover sind geduldige Zuhörer, die in überraschend flüssigem englisch oder französisch erzählen, was die Liebestouristen hören wollen, jedoch ohne Tiefgang und ohne Konkretes über sich und Ihren Tagesablauf preiszugeben.

 

Schenkt eine „copine“ nicht spätestens am Ende ihres dritten Liebesurlaubs das erhoffte größere monetäre "cadeau", wird emotional nachgeholfen und ggf. die "Beziehung" beendet. Verliebte Bezness Kundinnen verbringen i.d.R. 3-4 Urlaube in kurzen Abständen mit Habibi. Abgebrühte mieten sich den gleichen lover jährlich regelmäßig für ein paar Wochen. Stets ist eine, oft sind zwei zeitgleich vor Ort – entsprechend läßt sich die beachtliche jährliche Kundenzahl eines aktiven bezness lovers abschätzen. Einen Eindruck vermitteln auch die social media accounts von Habibi. Gehäuft kommen die "copines" aus den gleichen europäischen Städten mit internationalen Flughäfen; Habibi sind die Flug- und Reisedaten bestens vertraut!

 

Um traditionelle Hürden innerhalb der marokkanischen Familie gegenüber einer unerwünschten "offiziellen" Verbindung mit einer ausländischen Nicht-Muslima zu überwinden, hilft es, wenn mittels Bezness Verdienst z.B. das väterliche Haus verputzt und so der Weg untermauert wird, absehbar Vermögen, Sozialversicherung und EU Pass für die langfristig avisierte Heirat einer genehmen marokkanischen Braut zu "verdienen". Mütter, die sich statt über einen Job von Ehemann und jungen, erwachsenen Söhnen finanzieren lassen, spielen hierbei ein zentrale Rolle, da sie Bezness als bequeme Einnahmequelle akzeptieren. Es ist ein westlicher Irrglaube, dass traditionell lebende einheimische Frauen nicht arbeiten dürfen oder können. Wenn sie wollen, können sie - oft entschieden empanzipierter als westeuropäische Frauen - "einen Laden wuppen" und ihre Familie mit- / ernähren: Ihre Kinder machen eine Ausbildung oder studieren, um über Auslandssemester nach Europa oder Kannada zu gelangen. Dieser Weg funktioniert auch von Esaouira oder einem Dorf wie Diabat aus - wie Lebensläufe beweisen!

 

Das einheimische Umfeld kennt die diversen Bezness Beziehungen von Habibi und unterstützt bisweilen taktisch das falsche Spiel mit Beteuerungen wie "C'est un bon garçon"! Motto <Je glücklicher ein Tourist, um so häufiger kommt er wieder und um so mehr Geld läßt er da>.

 

In Essaouira ansässige Ausländer bezeichnen die örtlichen bezness lover folgerichtig als hooker / Stricher , wohlmeinende Marokkaner warnen Touristen "il est dangereux".